26. Nov. 11 - Satzgewinn gegen Voléro
VC Kanti - Voléro Zürich 1:3 (21:25/25:21/21:25/10:25) - Der VC Kanti konnte gegen Voléro Zürich zwei Sätze lang mithalten, musste sich dann aber den starken Angriffen geschlagen geben ...
Satzgewinn gegen Voléro, Verletztenliste verlängert
VC Kanti - Voléro Zürich 1:3 (21:25/25:21/21:25/10:25)
Der grosse Schreck für den VC Kanti kam rund 30 Minuten vor der Begegnung, als klar wurde, dass mit Elena Steinemann eine weitere Aussenangreiferin nicht einsatzfähig war. Die 16-Jährige hatte am Nachmittag vor dem NLA-Spiel vier Sätze in der 1.-Liga-Begegnung gegen Chur (1:3) gespielt. Eine Stunde danach verspürte Steinemann Schmerzen in der linken Achillessehne. Nach ersten Untersuchungen vor Ort wurde die Juniorin, um kein Risiko einzugehen, nicht eingesetzt. Mit Hilfe eines MRI soll Anfang dieser Woche die Ursache der Schmerzen geklärt werden. Somit verlängerte sich die Verletztenliste des VC Kanti nach Aïda Shouk (Pass), Jilliane Goulet (Aussen), Juniorin Aylin Baghdady (Diagonal) noch um Steinemann, und dies ausgerechnet vor den beiden englischen Wochen mit den Europacupspielen gegen Riberense Pico sowie den NLA-Begegnungen gegen Aesch und Neuenburg.
So liess Kanti-Trainerin Carole Crittin Captain Grit Lehmann aussen spielen und stellte die zuletzt selten eingesetzte britische Nationalspielerin Nichola Osborne auf Diagonalposition. «Die Spielerinnen passten sich der neuen Situation gut an, sie haben sich auf dem Feld gut abgesprochen, wir haben nie so trainiert», lobte Crittin.
Nach anfänglicher Mühe in der Abnahme setzte Kanti wie gefordert Voléro mit dem Service unter Druck. Die Zürcherinnen offenbarten einige Schwächen in der Abnahme, Kanti konnte nach der 21:20-Führung im ersten Satz erst den zweiten Durchgang (nach 2:8 Rückstand) zum Satzgewinn nutzen. Auch im dritten Satz war Kanti beim 21:22 noch dran, nach 14 platzierten Angriffen der eingewechselten Jelena Alajbeg im zweiten Abschnitt ging Voléro mit 2:1 in Führung. Danach war bei den Schaffhauserinnen die Luft draussen, Brankica Mihajlovic, der noch der eine oder andere Fehler unterlief, brachte ihr Team mit neun Services mit 18:5 in Führung. Bei Kanti zeigte Zora Widmer wiederum ein gutes Spiel am Pass, dazu, wie Libero Rojas Bacchi, viel Einsatz in der Verteidigung. Erfolgreichste Angreiferin war einmal mehr Ellen Orchard.
Während sich Voléro insgesamt noch nicht in Champions-League-Form präsentierte, müssen die Munotstädterinnen nun am kommenden Samstag mit einem Sieg gegen Aesch einen wichtigen Schritt zum Erreichen des fünften Platzes tun.
SN (R.Sta.)
Foto: W. Schläpfer
