19.02.2012 - Kanti verliert den Rhythmus und bleibt im Play-off weiterhin punktlos
Kanti verliert den Rhythmus und bleibt im Play-off weiterhin punktlos Beim 1:3 in Köniz war der VC Kanti bis zur Mitte des zweiten Satzes das bessere Team, danach lief nicht mehr viel
Kanti verliert den Rhythmus und bleibt im Play-off weiterhin punktlos
Beim 1:3 in Köniz war der VC Kanti bis zur Mitte des zweiten Satzes das bessere Team, danach lief nicht mehr viel.
Volleyball Auch im dritten Play-off- Spiel blieb der VC Kanti, der zum ersten Mal mit dem vollständigen 11er-Kader antreten konnte, sieglos. Ohne Punktgewinn beträgt der Abstand auf Franches- Montagnes und Köniz nun fünf beziehungsweise sechs Punkte. Am nächsten Wochenende kommt eine Doppelrunde auf die Schaffhauserinnen zu. Am Samstag könnte der Rückstand auf das Team aus dem Jura zwar auf drei Punkte reduziert werden, für den Sprung auf den vierten Platz bedarf es aber nach dem Verlauf der letzten Partien für den Rest der Play-off-Spiele einer kompakten Leistung in allen Sätzen. In Köniz gelang dem VC Kanti in den ersten eineinhalb Sätzen viel, aus einer guten Abnahme und Verteidigung resultierten die Punkte, während Köniz fehlerhafter agierte. Beim 12:8 für Kanti stellte Köniz-Coach Jürgen Schreier Elisandra Sebben für Kristel Marbach auf die Zuspielposition, mit ihr stabilisierte sich das Spiel der Bernerinnen zusehends. Nach dem 25:23-Satzgewinn für die Schaffhauserinnen brachte Schreier noch Dominique Olowolafe, während Kanti-Trainerin Carole Crittin weiter mit Jilliane Goulet spielte, die Elena Steinemann, welche für die ersten Punkte der Begegnung gesorgt hatte, ersetzte. Weiterhin zeigten die Kanti- Spielerinnen das erfolgreichere Spiel (15:8) und durften sich mit den Fans Hoffnungen auf einen (Dreisatz-)Erfolg machen. Doch nach und nach schwand der Druck des VC Kanti, die Zahl der Fehler wurde grösser, die Bernerinnen kamen heran (18:22). Dann gelangen den Gästen beim Service von Sebben keine Angriffspunkte mehr, Köniz konnte ausgleichen (25:23). «Immer das Gleiche» Nach der 10-Minuten-Pause legte Kanti zunächst ein 7:5 vor, während Köniz immer stärker servierte und verteidigte. Kanti konnte wiederum die Angriffspunkte nicht machen und blieb ein ums andere Mal im Block oder in der Abwehr hängen. Im vierten Abschnitt begannen die Munotstädterinnen mit Schwächen und Ungenauigkeiten in Annahme und Verteidigung, Kanti profitierte punktemässig lange von den Fehlern der Gastgeber. Erst nach dem 10:19-Rückstand zeigten sich die Schaffhauserinnen kämpferischer und wehrten drei Matchbälle ab. Bei Köniz griffen Schulz (18), Polyakova (17) und Moffett (12) erfolgreicher an als der VC Kanti, bei dem Orchard, Odio und Lehmann je zehn Punkte erzielten. «Wir haben sehr gut begonnen, den zweiten Satz knapp verloren», stellte Kanti-Trainerin Carole Crittin fest. Nach der Pause sei es dann wie in den letzten Spielen «das Gleiche» gewesen. «Köniz hat gut gewechselt», meinte Crittin, dies war ihr mit dem VC Kanti, bei dem sie alle Spielerinnen einsetzte (u. a. am Pass Zora Widmer für Aïda Shouk), nicht gelungen. (R. Sta)
